Geschichte und Persönlichkeiten

Die Region Neckar-Zaber war Heimat zahlreicher berühmter Persönlichkeiten:

Theodor Heuss (geb. 1884 in Brackenheim, gest. 1963 in Stuttgart)
1. deutscher Bundespräsident
Seine Geburtsstadt Brackenheim widmet ihm ein eigenes Museum.

Friedrich Hölderlin (geb. 20.03.1770 in Lauffen a.N., gest. 1843 in Tübingen)
Großer Deutscher Dichter und Philosoph
In Lauffen sind zu besichtigen: die Hölderlin-Bibliothek (sep. Raum in der Stadtbücherei), das Hölderlin-Zimmer (im Museum der Stadt Lauffen im Klosterhof), das Hölderlin-Denkmal, das Hölderlin-Haus sowie das Kunstwerk "Hölderlin im Kreisverkehr"

Wilhelm H. Wöhr

Wilhelm H. Wöhr (geb. 5.1.1898 in Eibensbach, gest. 1996)
"Der Maler des Zabergäus"
Das gleichnamige Buch liegt beim Neckar-Zaber Tourismus e. V. aus und enthält eine Auswahl seiner Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken.

Otto Linck (geb.15.05.1892 in Ulm, gest. 1985 in Güglingen)
Lyriker, Naturschützer und Wissenschaftler
Das anlässlich seines 100. Geburtstages von der Stadt Güglingen und dem Zabergäuverein herausgegebene Buch "Otto Linck - Ausgewählte Schriften" liegt beim Neckar-Zaber Tourismus e. V. aus.

Henry Miller (geb. als Heinrich Alfred Kreiser 21.07.1827 in Brackenheim, gest. 16.10.1916 in San Francisco)
Bekannt unter dem Namen "the cattle king of california"
wanderte 1847 nach Amerika aus und nahm dort den Namen Henry Miller an.

Wilhelmine Müller, geb. Maisch (geb. 28.08.1767 in Brackenheim-Neipperg, gest. 12.12.1807)
Dichterin und Herausgeberin des "Taschenbuches für Edle Frauen und Mädchen"
Tochter des Pfarrers Michael Maisch, heiratete 1799 den Buchhändler und -drucker Christian Friedrich Müller in Karlsruhe.

Georg Kohl (geb. 30.05.1881 in München, gest. 31.01.1952 in Brackenheim)
Buchdruckereibesitzer, Mitglied des Bundestags
verlegte bis 1934, der Machtübernahme durch das Dritte Reich das Heimatblatt "Zaber-Bote" und war von 1919 bis 1933 und von 1945 bis 1949 im Brackenheimer Gemeinderat bzw. als Freier Demokrat im Kreistag, auf Bitten seines Freundes Dr.Theodor Heuss kandidierte er für den Deutschen Bundestag und zog dort 1949 ein.